Die natürliche Kaubelastung ist ein wichtiger Bestandteil der Zahngesundheit. Fehlt die Kaubelastung durch die Zähne, kann sich der Kieferknochen zurückbilden. Sobald also ein Zahn verloren gegangen ist, verliert der Kieferknochen seine Funktion und beginnt sich abzubauen. Dieser Umstand kann sowohl für alle verbleibenden Zähne im Kiefer als auch für eine bevorstehende Implantation ein Hindernis sein. Denn einerseits kann sich der Knochenabbau ausbreiten und weitere Zähne lockern und somit ihren Verlust herbeiführen und andererseits kann der erkrankte Kieferknochen ein Implantat wohlmöglich nicht mehr fest und sicher tragen.

Um die Kaubelastung auf den Kieferknochen aufrechtzuerhalten und Zahnersatz in Form eines Implantats fest verankern zu können, ist ein sogenannter Knochenaufbau, auch Kieferaugmentation genannt, notwendig. Das Behandlungsverfahren des Knochenaufbaus sieht einen chirurgischen Eingriff vor, bei dem das fehlende Knochenvolumen durch spezielle, körperverträgliche Knochenersatzmaterialien ersetzt wird. Dieses verwächst innerhalb kurzer Zeit mit dem natürlichen Kieferknochen und ist, je nach Behandlungsplanung, entweder sofort (Sofortimplantation) oder nach einer kurzen Einheilzeit belastbar.

Ob eine Kieferaugmentation notwendig ist, entscheidet immer die individuelle Zahnsituation. Anhand moderner Diagnoseverfahren wie der digitalen Volumentomographie (3D – Implantatplanung) können wir bereits während der Behandlungsplanung ersehen welche Maßnahmen zu ergreifen sind und können exakt beurteilen ob, an welcher Stelle und wie aufwendig ein Knochenaufbau durchgeführt werden muss. Unser freundliches Praxisteam um Zahnarzt Dr. Kempter in Augsburg berät Sie gern persönlich und erläutert Ihnen das Verfahren im Detail. Sprechen Sie uns hierzu einfach an oder vereinbaren Sie gleich einen Termin unter 0821 – 41 70 77.